Ministrabel in Österreich!

Wieder einmal bestätigt sich, das in Österreich Bundesminister tatsächlich fachliche Qualifikationen vorweisen müssen!

Um hier Miβverständnisse zu vermeiden – In Österreich bedeutet dies:

Der/Die Kandidat/in für das Ministeramt darf nachweislich über keine Ressort-spezifische Fachkenntnis verfügen.

Beispiel gefällig?

Wir hatten

  • Unterrichtsminister, welche als Lehrer bereits nach einem Jahr das Handtuch warfen,
  • Verteidigungsminister, die Zivildiener waren (aus Gewissensgründen), aber dennoch bereit waren andere in einen Einsatz mit Waffen zu schicken
  • usw.

„Bekifft Ficken“, Fr. Herr?

Als jemand, der seit Erhalt des Führerscheins vor mehr als 30 Jahren, grundsätzlich keinen Alkohol trinkt, wenn die Möglichkeit einer Fahrzeugbenutzung ansteht, kann ich anlässlich solcher Bilder

bekifft Fr Herr

cannabis-tattoo

nur feststellen:

Nicht einmal bekifft, Fr. Herr!

Auch wenn es vielleicht nur ein Ausdruck der Verzweiflung Ihrerseits ist ….

Vielleicht ist es aber nur eine kluge Vorausplanung, nach dem Motto: „Solange die klar denken können, wählen die mich sicher nicht…

Raubrittertum (1)

Modernes Raubrittertum in Österreich wird natürlich politisch korrekt nicht so genannt. Oh nein, da gibt es viel elegantere Bezeichnungen …

Zum Beispiel: Sozialversicherung

Da macht doch glatt einer – wieder einmal – den Vorschlag die Krankenkassen zusammenzulegen um Kosten einzusparen. Na, da sei Gott vor! Der steuer- und abgabenzahlende Trottel (vulgo österreichischer Staatsbürger) darf ruhig für ein knappes Dutzend Generaldirektoren sowie deren speichelleckender Entourage aufkommen. Und wenn’s eng wird, sparen wir halt bei den Leistungen ….

Apropos Leistungen: Manchmal wohl eher eine Fehlleistung. Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, wieso bei einem ambulanten chirurgischen Eingriff beim ersten Ambulanzbesuch zunächst von der Verwaltung nach dem Namen der Vertrauensperson sowie der Telefonnummer gefragt wird. Dies wird fein säuberlich in den Computer getippt. Soweit, so gut. Zwei Tage später, zum für den Eingriff beim Erstbesuch festgelegtem Termin …

… wandert man im Kreis: Anmeldung – Ambulanz – Anmeldung (woanders!) – Ambulanz – Station im 2. Stock – Ambulanz – Station im 2. Stock

brainsurgeonund wird insgesamt drei Mal gefragt. Wonach? Nun, ganz wichtig ist offenbar der Name der Vertrauensperson sowie deren Telefonnummer (ja, dieselben Daten wie zwei Tage vorher in den Computer eingegeben!) Den Vogel schoß allerdings eine Krankenschwester (jene im 2. Stock) ab, dort wurde nämlich der Blutdruck gemessen – ist offenbar in solch luftiger Höhe anders – und auf die Auskunft die Vertrauensperson sei die mit anwesende Gattin, fragte: „Ah, wohnen sie zusammen“. Glücklicherweise wurde der Blutdruck vorher gemessen ….

Jedenfalls wurden hier unheimlich viel Ressourcen verschwendet, in einer Art, die einen allergisch Kollaps auslösen kann, wenn man die resultierenden Kosten bedenkt. Ach ja, Für die 2 Ambulanzbesuche darf ich natürlich wieder einen Selbstbehalt zahlen ….

Hauptsache den Herren Generaldirektoren geht’s auf meine Kosten gut!

Österreichisch für Anfänger – 3

TrainÖBB

In Österreich ein angeblich die offizielle Abkürzung für Österreichische Bundesbahnen.

Durch Beobachtungen festgestellte tatsächliche Bedeutung ist jedoch möglicherweise: Österreichs Bundes-Behinderte. Anders wäre es nicht zu erklären, wieso es inzwischen ein Jahrzehnt lang möglich ist, zu beobachten, daß den Planern von Zugfahrplänen immer noch nicht klar ist, dass zur selben Zeit nicht mehrere Züge in verschiedenen Fahrtrichtungen auf einem eingleisigen Streckenabschnitt unterwegs sein können!

Distress2Nachdem diese Tatsache bereits Kleinkindern beim Spielen mit der Holz-Eisenbahn klar wird, kann man wohl nur folgerichtig feststellen, dass es sich bei der zuständigen Planungsabteilung um eine geschützte Werkstätte für intellektuell beeinträchtigte Personen zu handeln scheint.

Leute, das kann doch nicht so schwer sein!